Neues von der Gemeindehaussanierung -

© JW
Veröffentlicht von Christian Müller am Do., 25. Jul. 2019 13:18 Uhr
Gemeindehausumbau
von Pfarrerin Elisabeth Mayer
was bis Ende Juni geschah ...

Es war schon ein echtes Erlebnis, als im ehemaligen Jugendcafé plötzlich ein großer gelber Bagger stand und anfing, den Boden aufzureißen. Wozu das, fragen Sie sich vielleicht? Das Gemeindehaus ist nicht vollständig unterkellert. Unter dem Jugendcafé war bisher Erdreich und so mussten für den Einbau des künftigen Personenaufzugs viele Tonnen Erde bewegt werden.

Inzwischen ist die sogenannte Unterfahrt betoniert, um in den kommenden Wochen den Aufzugschacht zu bauen. Die alten Versorgungsleitungen wurden entfernt. Die ersten Schlitze für neu zu verlegende Leitungen wurden gestemmt. Türstürze wurden verbreitert und einzelne etwas verlegt. Dabei kam es zu ungewöhnlichen Aufnahmen, auf denen der Durchgang vorübergehend plötzlich ganz schmal war. Der alte Heizkessel wurde zerlegt und weicht einem neuen Gasbrennwertgerät.

Spannend ist, welche alten, interessanten Deckenstrukturen wieder zu Tage kommen, beispielsweise im Großen Saal. Schauen Sie mal selbst auf der Homepage unter Umbau des Gemeindehauses.

Parallel geht es in den Bausitzungen mit den Architekten Herrn Hirschmüller und Herrn Haack um die spannenden Fragen der Innenraumgestaltung.

Das Haus hat einige Schätze zu bieten, wie etwa den schönen Terrazzofußboden in den Foyers. Auch das großzügige Treppenhaus und Türbeschläge im Stil der 50er Jahre geben die Idee auf, dem Charakter des Hauses treu zu bleiben.

Die Jugend hat mit den Architekten zusammen einen eigenen Workshopabend veranstaltet, an dem sie ihre Gestaltungsideen loswerden und mit Herrn Hirschmüller diskutieren konnte. Ein gelungener Prozess, der noch weitergehen wird.

Halten Sie auf der Homepage Ausschau nach neuen Videos von Pfarrerin Theresa Brückner zum Baufortschritt!

Und mit etwas Glück haben Sie während des Sommerfestes am 21. September die Gelegenheit, eine kurze geführte Tour über die Baustelle zu machen. Zu diesem Zeitpunkt wird man sicher schon einiges erkennen können.

Bildnachweise: