Aus Rücksicht auf die Schwachen: Vorerst keine Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen

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Veröffentlicht von Stephan Schaar am Di., 17. Mär. 2020 12:15 Uhr
Aktuelles

Paulus setzte sich mit jenen auseinander, die darauf bestanden, ihre christliche Freiheit auszuleben. Er wies darauf hin, dass nicht alles, was erlaubt ist, auch zum Guten dient.

Da ging es um Gewissens- und Glaubensfragen.

Wir stehen vor dem Problem, die weitere Ausbreitung des Corona-Virus (soweit es in unseren Kräften steht) eindämmen zu wollen. Dazu gehören nach wie vor sinnvolle Hygienemaßnahmen, und jede Person kann (und sollte) hier einen Beitrag leisten.

Was können - und sollten - wir als christliche Gemeinde tun?

Wir nehmen auf die besonderen Risikogruppen in der Bevölkerung Rücksicht, die gerade in unserem Gemeindeleben in hoher Zahl anzutreffen sind, und verzichten bis auf weiteres auf alle Veranstaltungen - von der Chorprobe bis zum Konfirmandenunterricht, von "Laib & Seele" bis zu den Sonntagsgottesdiensten.

Diese Maßnahmen gelten vorerst bis zum Ende der Osterferien (19. April). Wir beraten in der Gemeindeleitung, wie wir das Osterfest dennoch irgendwie gemeinschaftlich begehen können, und geben hier bekannt, was wir beschließen werden.

Wir hoffen und beten, dass bald Mittel gefunden werden, die Ausbreitung des Virus zu stoppen.

Denken wir derweil an jene Menschen, die erkrankt oder gar verstorben sind wie auch an diejenigen, die in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht von den Quarantänemaßnahmen und dem teilweisen Erliegen des öffentlichen Lebens betroffen sind!

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