Seelsorge

Mit dem Wort „SeelsorgerIn“ wird in der Regel eine Pfarrerin, ein Pfarrer oder ein Priester verbunden. Und das ist auch richtig so! Wem etwas auf der Seele liegt – Kummer, Angst, Trauer, Scham oder auch Wut – kann uns als Gemeindepfarrer und –pfarrerin ansprechen, davon erzählen und sich so Erleichterung verschaffen. In dem Sinn versuchen wir, für die Seele zu sorgen. Dabei hoffen wir auf die Kraft Heiligen Geistes, der schließlich im Neuen Testament als „Paraklet“ bezeichnet wird, was sich mit „Tröster, Ermahner, Ermutiger“ übersetzen lässt. Denn um Tröstung und Ermutigung, manchmal auch Ermahnung, geht es doch neben dem Zuhören in der Seelsorge.

Anders als in früheren Zeiten kommen heute selten oder nie Menschen zu uns, die die Angst um ihr Seelenheil treibt. Also darum, dass ihre Seele nach ihrem Tod gerettet wird und nicht ins Fegefeuer kommt. Dennoch ist bei ganz schwerer Last sogar die Beichte möglich. Wir haben in unserer Kirche keinen Beichtstuhl (ein Gespräch findet von Angesicht zu Angesicht statt), aber evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer sind nicht weniger an das Beichtgeheimnis gebunden als katholische Priester.

Während die Beichte mitsamt der Bewahrung des Geheimnisses an das Amt gebunden ist, ist das bei der Seelsorge nicht der Fall. Dafür sind auch andere ehrenamtlich und hauptamtlich in der Gemeinde Mitarbeitende da. Die Berufung zur Seelsorge als Beistehen, Mittragen und Einfühlen gilt allen Christinnen und Christen.

 

Seit Friedrich Schleiermacher1 gilt für viele – auch für und – als erklärtes Ziel der Seelsorge die Stärkung der Freiheit und der Mündigkeit des Gemeindeglieds. Auch bei Gesprächen zu Wendepunkten im Leben wie Taufe, Hochzeit oder Beerdigung ist das wichtig, schon damit eine angemessene liturgische Begleitung ermöglicht wird.

Selbstverständlich kann es auch Fälle geben, in denen das Können von Menschen mit speziellen Ausbildungen gefragt ist: Bei Katastrophen, schweren Unfällen etc. sind das NotfallseelsorgerInnen; für besonders stark vom Tod eines ihnen lieben Menschen Betroffene gibt es die Beratungsstelle für Trauernde des Kirchenkreises in der Götzstr. 24 B.

Ansonsten gilt: Sprechen Sie mit uns!

Elisabeth Mayer, Birgit Gerritzmann und Stephan Schaar

 

1D.h. seit etwa zweihundert Jahren

Elisabeth Mayer

 

Elisabeth Mayer
Pfarrerin

Aufgabe / zuständig für:
Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss
Vorsitzende des Gemeinsamer Trägerausschuss Kirchenmusik Region Tempelhof
Mitglied im Bauausschuss
Mitglied im Öffentlichkeitsausschuss
Mitglied im Ausschuss für Arbeit mit Kindern/Jugendliche


Email: elisabeth.mayer@paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de
Telefon: 030 - 45 03 93 53
Sprechzeiten:
dienstags 16:00 - 17:00 h Badener Ring 23
mittwochs nach telefonischer Vereinbarung in der Götzstr. 24b

 

Birgit Gerritzmann

Birgit Gerritzmann
Pfarrerin,
berufenes Mitglied des GKR

Aufgabe / zuständig für:
Mitglied im Öffentlichkeitsausschuss und Redaktion des Gemeindebriefs

 


Email: pfarrerin.gerritzmann@paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de

 

Stephan Schaar

Stephan Schaar,
Pfarrer

Aufgabe / zuständig für
stellvertr. GKR-Vorsitzender
Geschäftsführender Pfarrer
Mitglied im Personalausschuss
Mitglied im Finanzausschuss
Mitglied im Öffentlichkeitsausschuss
Mitglied im Ausschuss für Arbeit mit Kindern / Jugendliche


Email: pfarrer.schaar@paulus-kirchengemeinde-tempelhof.de
Telefon: 030 - 32 53 11 71
Sprechzeiten: donnerstags 15:00 bis 16:00 h in der Götzstr. 24b